12.09.2012 | Waldbegang im Siershahner Wald
Auf Einladung des Siershahner Jagdpächters an den Ortsbürgermeister den Ortsgemeinderat und Bausschuss wurde unter Mitwirken des hiesigen Försters
Herrn Jacoby und Vertreter des Jagdpächters Herr Fontän, der Siershahner Wald mit markanten Punkten und die Tongrube Lieblich besichtigt.
Der Ortsbürgermeister begrüßte die Anwesenden recht herzlich.
Teile des Siershahner Rates und der Ausschüsse mit Jagdpächter und Förster im Siershahner Wald
Es wurden viele Punkte vor Ort besprochen und auch diskutiert.
Ein besonderes Augenmerk lag hier auch auf den Rekultivierungsaktivitäten in der Grube Lieblich. Ortsbürgermeister Scherz berichtete,
dass mit den Tonbaubergfirmen und der Verwaltung permanenter Kontakt gehalten und Gespräche geführt werden. Ortsbürgermeister Scherz teilte weiter mit,
dass es schwierig sei, aufgrund der zur Zeit bestehenden gesetzlichen Situation, die gewünschten Erfolge bei der Rekultivierung zu erkennen.
Es dürfen nur besonders geeignete Massen bei der Rekultivierung verarbeitet werden.. Und diese Massen sind nach Aussage der Tonbaubergfirmen
leider nicht in der Menge vorhanden, um die gewünschten Fortschritte herbei zu führen.
Ein weiterer Besichtigungspunkt war das Arboretum (Baumlehrpfad in der Nähe des Hallenbades der VG Wirges) in Siershahn,
das im Westerwaldkreis seines gleichen sucht. Leider ist das Arboretum in die Jahre gekommen und wird kaum noch von Kindergarten und oder Schulen genutzt.
Förster Jacoby und Ortsbürgermeister Alwin Scherz zeigten die Problematik im jetzigen Zustand vor Ort auf. Bereits in vormals mehreren Begehungen mit dem Förster,
auch mit dem 2. Beigeordneten, wurde dann zusammen mit dem Ortsbürgermeister vorgeschlagen das Arboretum als Baum und Walderlebnispfad umzubauen und neu zu gestalten.
Der Förster legt hierzu das Konzept vor.
Der Vertreter des Jagdpächters Herr Fontän, berichtete bei dem dritten Besichtigungspunkt in der Bewaldung an den Sportanlagen über Baumbestände und die derzeitige
Jagdsituation und die jederzeitige gute Unterstützung bei Problemen durch die Ortsgemeinde.
Zum Schluss wurde seitens der Jagdpächterfamilie Herkenroth zum Essen und durch die Ostseefahrer zum Umtrunk in der neuen Fischerhütte eingeladen.
Auch hier wurde die Gelegenheit genutzt weiter über Themen aus Wald und Flur zu diskutieren.
Zum Schluss dankte Ortbürgermeister Alwin Scherz herzlich für die Einladung, und allen Mitwirkenden, die sich am Waldbegang beteiligt hatten.
